Das Gespenst von Charles Baudelaire

Einen engel mit wilden blicken ·
Meinen schatten werd ich ich dir schicken
Er gleitet neben dich sacht
Mit den gestalten der nacht.
 
Ich gebe dir küsse · du feine ·
Kühl wie monden-scheine
Und wie eine schlange feucht
Die um eine grube kreucht.
 
Mit dem morgen dem blassen
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Siehst du mein lager verlassen ·
11 
Es bleibt bis zum abend kalt.
 
12 
Wie andre durch zartes bestreben
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Beherrsch ich dein junges leben
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Durch des schreckens gewalt.
Arbeitsblatt zum Gedicht
PDF (23.9 KB)

Details zum Gedicht „Das Gespenst“

Anzahl Strophen
4
Anzahl Verse
14
Anzahl Wörter
71
Entstehungsjahr
nach 1837
Epoche
Biedermeier,
Junges Deutschland & Vormärz,
Realismus

Gedicht-Analyse

Charles Baudelaire ist der Autor des Gedichtes „Das Gespenst“. 1821 wurde Baudelaire in Paris geboren. Im Zeitraum zwischen 1837 und 1867 ist das Gedicht entstanden. Erscheinungsort des Textes ist Berlin. Von der Entstehungszeit des Gedichtes bzw. von den Lebensdaten des Autors her lässt sich das Gedicht den Epochen Biedermeier, Junges Deutschland & Vormärz oder Realismus zuordnen. Prüfe bitte vor Verwendung die Angaben zur Epoche auf Richtigkeit. Die Zuordnung der Epochen ist auf zeitlicher Ebene geschehen. Da sich Literaturepochen zeitlich überschneiden, ist eine reine zeitliche Zuordnung häufig mit Fehlern behaftet. Das Gedicht besteht aus 14 Versen mit insgesamt 4 Strophen und umfasst dabei 71 Worte. Weitere bekannte Gedichte des Autors Charles Baudelaire sind „An Theodor von Banville“, „Anheimfall“ und „Anziehender Schauder“. Zum Autor des Gedichtes „Das Gespenst“ haben wir auf abi-pur.de weitere 101 Gedichte veröffentlicht.

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