Anziehender Schauder von Charles Baudelaire

Der himmel dort seltsam und bleich ·
Zerquält deinem schicksale gleich ·
Woran gemahnt er dich inne?
Sprich · sünder mit leerem sinne!
 
Unermüdlich beflissen
Des finstern und ungewissen
Wein ich nicht wie Ovid
Der aus römischem eden schied.
 
Himmel wie klippen zerfahren!
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Zu euch schau ich stolz empor.
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Ihr wolken im trauerflor
 
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Seid meiner träume bahren ·
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In eurem leuchten tagt
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Die hölle die mir behagt.

Details zum Gedicht „Anziehender Schauder“

Anzahl Verse
4
Anzahl Zeilen
14
Anzahl Wörter
63
Entstehungsjahr
nach 1837
Epoche
Biedermeier,
Junges Deutschland & Vormärz,
Realismus

Gedicht-Analyse

Bei dem vorliegenden Text handelt es sich um das Gedicht „Anziehender Schauder“ des Autoren Charles Baudelaire. 1821 wurde Baudelaire in Paris geboren. Im Zeitraum zwischen 1837 und 1867 ist das Gedicht entstanden. Der Erscheinungsort ist Berlin. Anhand der Entstehungszeit des Gedichtes bzw. von den Lebensdaten des Autoren her kann der Text den Epochen Biedermeier, Junges Deutschland & Vormärz oder Realismus zugeordnet werden. Die Angaben zur Epoche prüfe bitte vor Verwendung auf Richtigkeit. Die Zuordnung der Epochen ist ausschließlich auf zeitlicher Ebene geschehen. Da sich die Literaturepochen zeitlich teilweise überschneiden, ist eine reine zeitliche Zuordnung fehleranfällig. Das vorliegende Gedicht umfasst 63 Wörter. Es baut sich aus 4 Versen auf und besteht aus 14 Zeilen. Weitere Werke des Dichters Charles Baudelaire sind „Aufschrift auf ein verpöntes Buch“, „Aufschwung“ und „Begräbnis“. Zum Autoren des Gedichtes „Anziehender Schauder“ liegen auf unserem Portal abi-pur.de weitere 101 Gedichte vor.

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