An Theodor von Banville von Charles Baudelaire

Du hast die muse so beim haar erpackt und solche
Gewalt geübt dass du für uns erschienen
Mit deinen schönen herrn- und leichtsinnsmienen
Ein junger bravo der sein lieb erdolche.
 
Mit augen klar von früher glut vergeistet
That sich dein schöpferischer stolz genüge
In bauten deren sicher kühn gefüge
Uns ahnen lässt was einst die reife leistet.
 
Dichter! uns flieht das blut aus allen poren ..
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War nicht das kleid das der zentaur beschworen
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Und das des trägers qual und tod verbürgte
 
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Doch wol dreimal durchs feine gift gegangen
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Der rachevollen ungeheuren schlangen
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Die in der wiege Herkules erwürgte?

Details zum Gedicht „An Theodor von Banville“

Anzahl Verse
4
Anzahl Zeilen
14
Anzahl Wörter
98
Entstehungsjahr
nach 1837
Epoche
Biedermeier,
Junges Deutschland & Vormärz,
Realismus

Gedicht-Analyse

Bei dem vorliegenden Text handelt es sich um das Gedicht „An Theodor von Banville“ des Autoren Charles Baudelaire. Baudelaire wurde im Jahr 1821 in Paris geboren. Zwischen den Jahren 1837 und 1867 ist das Gedicht entstanden. Berlin ist der Erscheinungsort des Textes. Die Entstehungszeit des Gedichtes bzw. die Lebensdaten des Autoren lassen eine Zuordnung zu den Epochen Biedermeier, Junges Deutschland & Vormärz oder Realismus zu. Die Zuordnung der Epochen ist ausschließlich auf zeitlicher Basis geschehen. Bitte überprüfe unbedingt die Richtigkeit der Angaben bei Verwendung. Das vorliegende Gedicht umfasst 98 Wörter. Es baut sich aus 4 Versen auf und besteht aus 14 Zeilen. Der Dichter Charles Baudelaire ist auch der Autor für Gedichte wie „Das Faß des Hasses“, „Das Gebet eines Heiden“ und „Das Gespenst“. Auf abi-pur.de liegen zum Autoren des Gedichtes „An Theodor von Banville“ weitere 101 Gedichte vor.

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