Begräbnis von Charles Baudelaire

Kommt die nacht die düster dumpfe:
Guter christ und treuer wart
Hinter altem mauerstumpfe
Deines leibes ruhm verscharrt.
 
Dorten macht · wenn keusche sterne
Augen schlossen schlafbezwungen ·
Spinne ihre netze gerne
Ringelnatter ihre jungen.
 
Und das ganze jahr in chören
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Die verfehmten glieder hören
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Jämmerliches wolfsgeheul
 
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Hungertolle spukgestalten
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Spässe schlüpferiger alten
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Und der bösewichter greul.

Details zum Gedicht „Begräbnis“

Anzahl Strophen
4
Anzahl Verse
14
Anzahl Wörter
54
Entstehungsjahr
nach 1837
Epoche
Biedermeier,
Junges Deutschland & Vormärz,
Realismus

Gedicht-Analyse

Das Gedicht „Begräbnis“ stammt aus der Feder des Autoren bzw. Lyrikers Charles Baudelaire. Geboren wurde Baudelaire im Jahr 1821 in Paris. Die Entstehungszeit des Gedichtes liegt zwischen den Jahren 1837 und 1867. Der Erscheinungsort ist Berlin. Anhand der Entstehungszeit des Gedichtes bzw. von den Lebensdaten des Autoren her kann der Text den Epochen Biedermeier, Junges Deutschland & Vormärz oder Realismus zugeordnet werden. Vor Verwendung der Angaben zur Epoche, prüfe bitte die Richtigkeit. Die Zuordnung der Epochen ist ausschließlich auf zeitlicher Ebene geschehen und daher anfällig für Fehler. Das vorliegende Gedicht umfasst 54 Wörter. Es baut sich aus 4 Strophen auf und besteht aus 14 Versen. Weitere Werke des Dichters Charles Baudelaire sind „Anheimfall“, „Anziehender Schauder“ und „Aufschrift auf ein verpöntes Buch“. Auf abi-pur.de liegen zum Autoren des Gedichtes „Begräbnis“ weitere 101 Gedichte vor.

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