An den Frühling von Friedrich Schiller

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Willkommen, schöner Jüngling!
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Du Wonne der Natur!
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Mit deinem Blumenkörbchen
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Willkommen auf der Flur!
 
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Ei! ei! da bist ja wieder!
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Und bist so lieb und schön!
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Und freun wir uns so herzlich,
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Entgegen dir zu gehn.
 
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Denkst auch noch an mein Mädchen?
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Ei, Lieber, denke doch!
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Dort liebte mich das Mädchen,
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Und ’s Mädchen liebt mich noch!
 
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Fürs Mädchen manches Blümchen
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Erbat ich mir von dir –
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Ich komm’ und bitte wieder,
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Und du? – du gibst es mir.
 
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Willkommen, schöner Jüngling!
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Du Wonne der Natur!
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Mit deinem Blumenkörbchen
20  
Willkommen auf der Flur!

Details zum Gedicht „An den Frühling“

Anzahl Verse
5
Anzahl Zeilen
20
Anzahl Wörter
91
Entstehungsjahr
nach 1775
Epoche
Sturm & Drang,
Klassik

Gedicht-Analyse

Das Gedicht „An den Frühling“ stammt aus der Feder des Autoren bzw. Lyrikers Friedrich Schiller. 1759 wurde Schiller in Marbach am Neckar, Württemberg geboren. In der Zeit von 1775 bis 1805 ist das Gedicht entstanden. Der Erscheinungsort ist Stuttgart und Tübingen. Das Gedicht lässt sich an Hand der Entstehungszeit des Gedichtes bzw. von den Lebensdaten des Autoren her den Epochen Sturm & Drang oder Klassik zuordnen. Der Schriftsteller Schiller ist ein typischer Vertreter der genannten Epochen. Das vorliegende Gedicht umfasst 91 Wörter. Es baut sich aus 5 Versen auf und besteht aus 20 Zeilen. Weitere Werke des Dichters Friedrich Schiller sind „Bürgerlied“, „Columbus“ und „Das Distichon“. Zum Autoren des Gedichtes „An den Frühling“ haben wir auf abi-pur.de weitere 219 Gedichte veröffentlicht.

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