Wanderlied von Eduard Mörike

Entflohn sind wir der Stadt Gedränge:
Wie anders leuchtet hier der Tag!
Wie klingt in unsre Lustgesänge
Lerchensang
hier und Wachtelschlag!
Nun wandern wir und lassen gerne
Herrn Griesgram zu Haus;
Ein frischer Blick dringt in die Ferne
Nur immer hinaus!
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Wir wandern bis der späte Abend taut,
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Wir rasten bis der Morgen wieder graut.
 
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Man lagert sich am Schattenquelle,
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Wo erst das muntre Reh geruht;
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Aus hohler Hand trinkt sich der helle
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Kühle Trank
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wohl noch eins so gut,
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Nun wandern wir usw.
Arbeitsblatt zum Gedicht
PDF (24.1 KB)

Details zum Gedicht „Wanderlied“

Anzahl Strophen
2
Anzahl Verse
17
Anzahl Wörter
84
Entstehungsjahr
1804 - 1875
Epoche
Biedermeier

Gedicht-Analyse

Der Autor des Gedichtes „Wanderlied“ ist Eduard Mörike. 1804 wurde Mörike in Ludwigsburg geboren. Die Entstehungszeit des Gedichtes liegt zwischen den Jahren 1820 und 1875. Die Entstehungszeit des Gedichtes bzw. die Lebensdaten des Autors lassen eine Zuordnung zur Epoche Biedermeier zu. Der Schriftsteller Mörike ist ein typischer Vertreter der genannten Epoche. Das 84 Wörter umfassende Gedicht besteht aus 17 Versen mit insgesamt 2 Strophen. Weitere Werke des Dichters Eduard Mörike sind „Im Frühling“, „Septembermorgen“ und „Nimmersatte Liebe“. Zum Autor des Gedichtes „Wanderlied“ haben wir auf abi-pur.de weitere 171 Gedichte veröffentlicht.

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