Ach, wenn ich nur der Schemel wär’ von Heinrich Heine

Worauf der Liebsten Füße ruhn!
Und stampfte sie mich noch so sehr,
Ich wollte doch nicht klagen thun.
 
(Das Herz spricht:)
Ach, wenn ich nur das Kißchen wär’,
Wo sie die Nadeln steckt hinein!
Und stäche sie mich noch so sehr,
Ich wollte mich der Stiche freu’n.
 
(Das Lied spricht:)
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Ach, wär’ ich nur das Stück Papier,
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Das sie als Papillote braucht!
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Ich wollte heimlich flüstern ihr
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In’s Ohr, was in mir lebt und haucht.

Details zum Gedicht „Ach, wenn ich nur der Schemel wär’“

Anzahl Verse
3
Anzahl Zeilen
13
Anzahl Wörter
77
Entstehungsjahr
1822–1823
Epoche
Junges Deutschland & Vormärz

Gedicht-Analyse

Heinrich Heine ist der Autor des Gedichtes „Ach, wenn ich nur der Schemel wär’“. Im Jahr 1797 wurde Heine in Düsseldorf geboren. Das Gedicht ist im Jahr 1823 entstanden. Hamburg ist der Erscheinungsort des Textes. Auf Grund der Entstehungszeit des Gedichtes bzw. der Lebensdaten des Autoren kann der Text der Epoche Junges Deutschland & Vormärz zugeordnet werden. Heine ist ein typischer Vertreter der genannten Epoche. Das 77 Wörter umfassende Gedicht besteht aus 13 Zeilen mit insgesamt 3 Versen. Heinrich Heine ist auch der Autor für Gedichte wie „Alte Rose“, „Altes Lied“ und „Am Golfe von Biskaya“. Auf abi-pur.de liegen zum Autoren des Gedichtes „Ach, wenn ich nur der Schemel wär’“ weitere 526 Gedichte vor.

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