Wer hört ein Stäubchen lachen? von Joachim Ringelnatz

Stäubchen stob durch die Stube.
Dort saß ein kleiner Bube
(Der Stäubchen wie eine Riese erschien)
Vor einem Stadtplan von Berlin.
 
Stäubchen lachte: „Berlin ist klein!“
Drang in Bubchens Nase hinein
Und ließ sich von dem Riesen
Wieder ins Weltall niesen.
Arbeitsblatt zum Gedicht
PDF (23.7 KB)

Details zum Gedicht „Wer hört ein Stäubchen lachen?“

Anzahl Strophen
2
Anzahl Verse
8
Anzahl Wörter
41
Entstehungsjahr
1933
Epoche
Moderne,
Expressionismus

Gedicht-Analyse

Der Autor des Gedichtes „Wer hört ein Stäubchen lachen?“ ist Joachim Ringelnatz. Im Jahr 1883 wurde Ringelnatz in Wurzen geboren. Im Jahr 1933 ist das Gedicht entstanden. Berlin ist der Erscheinungsort des Textes. Von der Entstehungszeit des Gedichtes bzw. von den Lebensdaten des Autors her lässt sich das Gedicht den Epochen Moderne oder Expressionismus zuordnen. Ringelnatz ist ein typischer Vertreter der genannten Epochen. Das Gedicht besteht aus 8 Versen mit insgesamt 2 Strophen und umfasst dabei 41 Worte. Joachim Ringelnatz ist auch der Autor für Gedichte wie „Abglanz“, „Abschied von Renée“ und „Abschiedsworte an Pellka“. Zum Autor des Gedichtes „Wer hört ein Stäubchen lachen?“ liegen auf unserem Portal abi-pur.de weitere 560 Gedichte vor.

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