Wehe der Erde von Erich Mühsam

Die Sterne hängen tiefer denn je
und starren zur Erde in angstvoller Glut.
Sie spiegeln der Menschheit klagendes Weh.
In ihrem Widerschein flackert Blut.
O, schaut nicht nieder auf unsre Schmach,
so ihr von göttlichem Lichte seid.
Des Menschengestirnes Glanz zerbrach,
und unser Göttliches wimmert in Leid.
Krieg heult in die Welt. Es rast der Tod.
10 
Der Schrecken wütet. Die Erde brennt.
11 
Entmenschte Gebete flehn Gott in den Kot…
12 
O Scham vor den Sternen am Firmament!
Arbeitsblatt zum Gedicht
PDF (23.8 KB)

Details zum Gedicht „Wehe der Erde“

Anzahl Strophen
1
Anzahl Verse
12
Anzahl Wörter
76
Entstehungsjahr
1920
Epoche
Expressionismus

Gedicht-Analyse

Erich Mühsam ist der Autor des Gedichtes „Wehe der Erde“. Mühsam wurde im Jahr 1878 in Berlin geboren. Entstanden ist das Gedicht im Jahr 1920. München ist der Erscheinungsort des Textes. Von der Entstehungszeit des Gedichtes bzw. von den Lebensdaten des Autors her lässt sich das Gedicht der Epoche Expressionismus zuordnen. Mühsam ist ein typischer Vertreter der genannten Epoche. Das Gedicht besteht aus 12 Versen mit nur einer Strophe und umfasst dabei 76 Worte. Die Gedichte „Bauchweh“, „Betäubung“ und „Das Beispiel lebt“ sind weitere Werke des Autors Erich Mühsam. Auf abi-pur.de liegen zum Autor des Gedichtes „Wehe der Erde“ weitere 57 Gedichte vor.

+ Wie analysiere ich ein Gedicht?

Daten werden aufbereitet

Weitere Gedichte des Autors Erich Mühsam (Infos zum Autor)

Zum Autor Erich Mühsam sind auf abi-pur.de 57 Dokumente veröffentlicht. Alle Gedichte finden sich auf der Übersichtsseite des Autors.