Asta Nielsen weiht einen Pokal von Joachim Ringelnatz

Du irrst, Asta, wenn Du denkst:
Dieser Pokal sollte Dein sein.
Du sollst ihn nur einweihn,
Daß Du ihn mir schenkst.
 
Der ich gestern wieder einmal
Vor Deiner Kunst glühte,
Trinke nun künftig aus diesem Pokal
Deinen Kuß und Deine Güte.
 
Denn das Herz ist durstiger als Kehle.
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Glas zerbricht einmal. Menschenfleisch stirbt.
11 
Deine große Barfußmädchenseele,
12 
Asta, ewig lebt sie, webt und wirbt.

Details zum Gedicht „Asta Nielsen weiht einen Pokal“

Anzahl Strophen
3
Anzahl Verse
12
Anzahl Wörter
63
Entstehungsjahr
1929
Epoche
Moderne,
Expressionismus

Gedicht-Analyse

Bei dem vorliegenden Text handelt es sich um das Gedicht „Asta Nielsen weiht einen Pokal“ des Autoren Joachim Ringelnatz. Geboren wurde Ringelnatz im Jahr 1883 in Wurzen. Die Entstehungszeit des Gedichtes geht auf das Jahr 1929 zurück. Der Erscheinungsort ist Berlin. Auf Grund der Entstehungszeit des Gedichtes bzw. der Lebensdaten des Autoren kann der Text den Epochen Moderne oder Expressionismus zugeordnet werden. Der Schriftsteller Ringelnatz ist ein typischer Vertreter der genannten Epochen. Das Gedicht besteht aus 12 Versen mit insgesamt 3 Strophen und umfasst dabei 63 Worte. Joachim Ringelnatz ist auch der Autor für Gedichte wie „Abermals in Zwickau“, „Abgesehen von der Profitlüge“ und „Abglanz“. Zum Autoren des Gedichtes „Asta Nielsen weiht einen Pokal“ liegen auf unserem Portal abi-pur.de weitere 560 Gedichte vor.

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