An einen Glasmaler von Joachim Ringelnatz

Ja, du weißt: Es richten deine
Farben sich nach jedem Scheine,
Immer nur nach andrer Meinung,
Kläglich mild
Bis kitschig wild,
Durch sich selbst niemals Erscheinung.
 
Dein Genie erwählt mit großem
Blicke aus Charakterlosem
Teile klug sich zu Organen.
10 
Untertanen,
11 
Die du streng wie innig meisterst
12 
Und für deinen Dienst begeisterst:
13 
Aus dem Licht, das unser Leben
14 
Stimmt, Einleuchtendes zu geben.
 
15 
Wie’s gelingt, verwandeln deine
16 
Künste Glas in Edelsteine.

Details zum Gedicht „An einen Glasmaler“

Anzahl Strophen
3
Anzahl Verse
16
Anzahl Wörter
70
Entstehungsjahr
1929
Epoche
Moderne,
Expressionismus

Gedicht-Analyse

Das Gedicht „An einen Glasmaler“ stammt aus der Feder des Autoren bzw. Lyrikers Joachim Ringelnatz. Geboren wurde Ringelnatz im Jahr 1883 in Wurzen. Entstanden ist das Gedicht im Jahr 1929. Erschienen ist der Text in Berlin. Das Gedicht lässt sich an Hand der Entstehungszeit des Gedichtes bzw. von den Lebensdaten des Autoren her den Epochen Moderne oder Expressionismus zuordnen. Der Schriftsteller Ringelnatz ist ein typischer Vertreter der genannten Epochen. Das 70 Wörter umfassende Gedicht besteht aus 16 Versen mit insgesamt 3 Strophen. Joachim Ringelnatz ist auch der Autor für Gedichte wie „Abschiedsworte an Pellka“, „Afrikanisches Duell“ und „Alone“. Auf abi-pur.de liegen zum Autoren des Gedichtes „An einen Glasmaler“ weitere 560 Gedichte vor.

Daten werden aufbereitet

+ Wie analysiere ich ein Gedicht?

Fertige Biographien und Interpretationen, Analysen oder Zusammenfassungen zu Werken des Autoren Joachim Ringelnatz

Wir haben in unserem Hausaufgaben- und Referate-Archiv weitere Informationen zu Joachim Ringelnatz und seinem Gedicht „An einen Glasmaler“ zusammengestellt. Diese Dokumente könnten Dich interessieren.

Weitere Gedichte des Autoren Joachim Ringelnatz (Infos zum Autor)

Zum Autoren Joachim Ringelnatz sind auf abi-pur.de 560 Dokumente veröffentlicht. Alle Gedichte finden sich auf der Übersichtsseite des Autoren.