Nachtlied von Georg Trakl

Des Unbewegten Odem. Ein Tiergesicht
Erstarrt vor Bläue, ihrer Heiligkeit.
Gewaltig ist das Schweigen im Stein;
 
Die Maske eines nächtlichen Vogels. Sanfter Dreiklang
Verklingt in einem. Elai! dein Antlitz
Beugt sich sprachlos über bläuliche Wasser.
 
O! ihr stillen Spiegel der Wahrheit.
An des Einsamen elfenbeinerner Schläfe
Erscheint der Abglanz gefallener Engel.
Arbeitsblatt zum Gedicht
PDF (23.6 KB)

Details zum Gedicht „Nachtlied“

Autor
Georg Trakl
Anzahl Strophen
3
Anzahl Verse
9
Anzahl Wörter
51
Entstehungsjahr
1913
Epoche
Expressionismus

Gedicht-Analyse

Der Autor des Gedichtes „Nachtlied“ ist Georg Trakl. Der Autor Georg Trakl wurde 1887 in Salzburg geboren. Entstanden ist das Gedicht im Jahr 1913. Der Erscheinungsort ist Leipzig. Anhand der Entstehungszeit des Gedichtes bzw. von den Lebensdaten des Autors her kann der Text der Epoche Expressionismus zugeordnet werden. Bei dem Schriftsteller Trakl handelt es sich um einen typischen Vertreter der genannten Epoche. Das vorliegende Gedicht umfasst 51 Wörter. Es baut sich aus 3 Strophen auf und besteht aus 9 Versen. Weitere bekannte Gedichte des Autors Georg Trakl sind „Der Spaziergang“, „Die Bauern“ und „Die Raben“. Zum Autor des Gedichtes „Nachtlied“ liegen auf unserem Portal abi-pur.de weitere 60 Gedichte vor.

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