An eine Freundin von Christian Morgenstern

„Laß den Helden in deiner Seele nicht sterben!“
Welkst du hin wie die Blume, der Baum im Herbst, –
höre nimmer doch auf, um den Kranz zu werben!
 
Alle andern Kränze bleiben zurücke,
schwinden hin wie die Glieder, die sie bedecken...
Dieser bleibt dir allein auf der großen Brücke –
 
hält dir droben die Geisterstirn noch umschlossen;
und dereinst, wenn du wieder hinabgestiegen,
wirst du gehn, wie von heiligem Schein umflossen.

Details zum Gedicht „An eine Freundin“

Anzahl Verse
3
Anzahl Zeilen
9
Anzahl Wörter
69
Entstehungsjahr
1914
Epoche
Moderne

Gedicht-Analyse

Das Gedicht „An eine Freundin“ stammt aus der Feder des Autoren bzw. Lyrikers Christian Morgenstern. Der Autor Christian Morgenstern wurde 1871 in München geboren. Das Gedicht ist im Jahr 1914 entstanden. In München ist der Text erschienen. Das Gedicht lässt sich an Hand der Entstehungszeit des Gedichtes bzw. von den Lebensdaten des Autoren her der Epoche Moderne zuordnen. Der Schriftsteller Morgenstern ist ein typischer Vertreter der genannten Epoche. Das 69 Wörter umfassende Gedicht besteht aus 9 Zeilen mit insgesamt 3 Versen. Christian Morgenstern ist auch der Autor für Gedichte wie „Bedenke, Freund, was wir zusammen sprachen“, „Bim, Bam, Bum“ und „Brief einer Klabauterfrau“. Zum Autoren des Gedichtes „An eine Freundin“ haben wir auf abi-pur.de weitere 189 Gedichte veröffentlicht.

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