Möwenlied von Christian Morgenstern

Die Möwen sehen alle aus,
als ob sie Emma hießen.
Sie tragen einen weißen Flaus
und sind mit Schrot zu schießen.
 
Ich schieße keine Möwe tot,
ich laß sie lieber leben –
und füttre sie mit Roggenbrot
und rötlichen Zibeben.
 
O Mensch, du wirst nie nebenbei
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der Möwe Flug erreichen.
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Wofern du Emma heißest, sei
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zufrieden, ihr zu gleichen.
Arbeitsblatt zum Gedicht
PDF (23.8 KB)

Details zum Gedicht „Möwenlied“

Anzahl Strophen
3
Anzahl Verse
12
Anzahl Wörter
58
Entstehungsjahr
nach 1887
Epoche
Moderne

Gedicht-Analyse

Der Autor des Gedichtes „Möwenlied“ ist Christian Morgenstern. Geboren wurde Morgenstern im Jahr 1871 in München. Im Zeitraum zwischen 1887 und 1914 ist das Gedicht entstanden. Zürich ist der Erscheinungsort des Textes. Das Gedicht lässt sich an Hand der Entstehungszeit des Gedichtes bzw. von den Lebensdaten des Autors her der Epoche Moderne zuordnen. Der Schriftsteller Morgenstern ist ein typischer Vertreter der genannten Epoche. Das 58 Wörter umfassende Gedicht besteht aus 12 Versen mit insgesamt 3 Strophen. Christian Morgenstern ist auch der Autor für Gedichte wie „Brüder!“, „Bundeslied der Galgenbrüder“ und „Da nimm. Das laß ich dir zurück, o Welt“. Zum Autor des Gedichtes „Möwenlied“ liegen auf unserem Portal abi-pur.de weitere 189 Gedichte vor.

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