Meine Tante, Frau Bebatte von Joachim Ringelnatz

Meine Tante, Frau Bebatte, *)
Welche niemals Kinder hatte,
Las vertieft im Tageblatte:
„Ein Mulatte,
welcher dreizehn Kinder hatte,
aß vor Hunger eine Ratte,
welche 19 Junge hatte.“ —
Tante wurde weich wie Watte.
„Nein“ — so rief sie — „nein, die Ratte!“
Arbeitsblatt zum Gedicht
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Details zum Gedicht „Meine Tante, Frau Bebatte“

Anzahl Strophen
1
Anzahl Verse
9
Anzahl Wörter
38
Entstehungsjahr
1924
Epoche
Moderne,
Expressionismus

Gedicht-Analyse

Bei dem vorliegenden Text handelt es sich um das Gedicht „Meine Tante, Frau Bebatte“ des Autors Joachim Ringelnatz. Ringelnatz wurde im Jahr 1883 in Wurzen geboren. Die Entstehungszeit des Gedichtes geht auf das Jahr 1924 zurück. In Potsdam ist der Text erschienen. Auf Grund der Entstehungszeit des Gedichtes bzw. der Lebensdaten des Autors kann der Text den Epochen Moderne oder Expressionismus zugeordnet werden. Bei Ringelnatz handelt es sich um einen typischen Vertreter der genannten Epochen. Das 38 Wörter umfassende Gedicht besteht aus 9 Versen mit nur einer Strophe. Die Gedichte „Alone“, „Alte Winkelmauer“ und „Alter Mann spricht junges Mädchen an“ sind weitere Werke des Autors Joachim Ringelnatz. Zum Autor des Gedichtes „Meine Tante, Frau Bebatte“ haben wir auf abi-pur.de weitere 560 Gedichte veröffentlicht.

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