An die Masse von Joachim Ringelnatz

Ich halte zu euch, aber liebe euch nicht,
Weil ihr das niemals versteht.
Und ich liebe – ich liebe – – ich liebe euch doch,
Weil ihr solcher Liebe entgeht.
 
Wenn ihr einmal Gelegenheit habt,
Laut zu brüllen gegen Mauern,
Dann schweige ich. Ich bin mehr begabt
Als ihr. Und kann dann nur trauern.

Details zum Gedicht „An die Masse“

Anzahl Verse
2
Anzahl Zeilen
8
Anzahl Wörter
51
Entstehungsjahr
1929
Epoche
Literatur der Weimarer Republik / Neue Sachlichkeit

Gedicht-Analyse

Bei dem vorliegenden Text handelt es sich um das Gedicht „An die Masse“ des Autoren Joachim Ringelnatz. Im Jahr 1883 wurde Ringelnatz in Wurzen geboren. 1929 ist das Gedicht entstanden. Erscheinungsort des Textes ist Berlin. Anhand der Entstehungszeit des Gedichtes bzw. von den Lebensdaten des Autoren her kann der Text der Epoche Literatur der Weimarer Republik / Neue Sachlichkeit zugeordnet werden. Bei Verwendung der Angaben zur Epoche, prüfe bitte die Richtigkeit der Zurodnung. Die Auswahl der Epoche ist ausschließlich auf zeitlicher Ebene geschehen und muss daher nicht unbedingt richtig sein. Das Gedicht besteht aus 8 Zeilen mit insgesamt 2 Versen und umfasst dabei 51 Worte. Weitere bekannte Gedichte des Autoren Joachim Ringelnatz sind „Abermals in Zwickau“, „Abgesehen von der Profitlüge“ und „Abglanz“. Zum Autoren des Gedichtes „An die Masse“ liegen auf unserem Portal abi-pur.de weitere 560 Gedichte vor.

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