Kretische Artemis von Rainer Maria Rilke

Wind der Vorgebirge: war nicht ihre
Stirne wie ein lichter Gegenstand?
Glatter Gegenwind der leichten Tiere,
formtest du sie: ihr Gewand
 
bildend an die unbewußten Brüste
wie ein wechselvolles Vorgefühl?
Während sie, als ob sie alles wüßte,
auf das Fernste zu, geschürzt und kühl,
 
stürmte mit den Nymphen und den Hunden,
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ihren Bogen probend, eingebunden
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in den harten hohen Gurt;
 
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manchmal nur aus fremden Siedelungen
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angerufen und erzürnt bezwungen
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von dem Schreien um Geburt.
Arbeitsblatt zum Gedicht
PDF (24.1 KB)

Details zum Gedicht „Kretische Artemis“

Anzahl Strophen
4
Anzahl Verse
14
Anzahl Wörter
74
Entstehungsjahr
1918
Epoche
Moderne

Gedicht-Analyse

Das Gedicht „Kretische Artemis“ stammt aus der Feder des Autors bzw. Lyrikers Rainer Maria Rilke. Der Autor Rainer Maria Rilke wurde 1875 in Prag geboren. 1918 ist das Gedicht entstanden. Der Erscheinungsort ist Leipzig. Anhand der Entstehungszeit des Gedichtes bzw. von den Lebensdaten des Autors her kann der Text der Epoche Moderne zugeordnet werden. Bei dem Schriftsteller Rilke handelt es sich um einen typischen Vertreter der genannten Epoche. Das vorliegende Gedicht umfasst 74 Wörter. Es baut sich aus 4 Strophen auf und besteht aus 14 Versen. Die Gedichte „Abend“, „Abend in Skaane“ und „Absaloms Abfall“ sind weitere Werke des Autors Rainer Maria Rilke. Zum Autor des Gedichtes „Kretische Artemis“ liegen auf unserem Portal abi-pur.de weitere 337 Gedichte vor.

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