Geradewegs von Joachim Ringelnatz

Was in uns lebt, soll immer in uns leben,
Wenn's gut ist,
Was immer sich auch mag begeben
Und wie auch immer uns zumut ist.
 
Natürlich kommt's, daß wir zuweilen
Entgleisen.
Dann kann kein Eigensinn das heilen.
 
Doch schon mit einem versuchsweisen,
Reuigen Lächelchen
10 
Flickst du
11 
Das eingerissene Löchelchen
12 
Wieder zu.
Arbeitsblatt zum Gedicht
PDF (23.8 KB)

Details zum Gedicht „Geradewegs“

Anzahl Strophen
3
Anzahl Verse
12
Anzahl Wörter
51
Entstehungsjahr
1932
Epoche
Moderne,
Expressionismus

Gedicht-Analyse

Joachim Ringelnatz ist der Autor des Gedichtes „Geradewegs“. 1883 wurde Ringelnatz in Wurzen geboren. 1932 ist das Gedicht entstanden. Der Erscheinungsort ist Berlin. Das Gedicht lässt sich an Hand der Entstehungszeit des Gedichtes bzw. von den Lebensdaten des Autors her den Epochen Moderne oder Expressionismus zuordnen. Der Schriftsteller Ringelnatz ist ein typischer Vertreter der genannten Epochen. Das vorliegende Gedicht umfasst 51 Wörter. Es baut sich aus 3 Strophen auf und besteht aus 12 Versen. Der Dichter Joachim Ringelnatz ist auch der Autor für Gedichte wie „Abgesehen von der Profitlüge“, „Abglanz“ und „Abschied von Renée“. Zum Autor des Gedichtes „Geradewegs“ liegen auf unserem Portal abi-pur.de weitere 560 Gedichte vor.

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