Flugzeuggedanken von Joachim Ringelnatz

Dort unten ist die Erde mein
Mit Bauten und Feldern des Fleißes.
Wenn ich einmal werde nicht mehr sein,
Dann graben sie mich dort unten hinein,
Ich weiß es.
 
Dort unten ist viel Mühe und Not
Und wenig wahre Liebe. –
Nun stelle ich mir sekundenlang
Vor, daß ich oben hier bliebe,
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Ewig, und lebte und wäre doch tot...
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Oh, macht mich der Gedanke bang.
 
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Mein Herz und mein Gewissen schlägt
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Lauter als der Propeller.
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Du Flugzeug, das so schnell mich trägt,
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Flieg schneller!

Details zum Gedicht „Flugzeuggedanken“

Anzahl Strophen
3
Anzahl Verse
15
Anzahl Wörter
83
Entstehungsjahr
1933
Epoche
Moderne,
Expressionismus

Gedicht-Analyse

Joachim Ringelnatz ist der Autor des Gedichtes „Flugzeuggedanken“. Im Jahr 1883 wurde Ringelnatz in Wurzen geboren. Die Entstehungszeit des Gedichtes geht auf das Jahr 1933 zurück. Berlin ist der Erscheinungsort des Textes. Das Gedicht lässt sich an Hand der Entstehungszeit des Gedichtes bzw. von den Lebensdaten des Autoren her den Epochen Moderne oder Expressionismus zuordnen. Der Schriftsteller Ringelnatz ist ein typischer Vertreter der genannten Epochen. Das vorliegende Gedicht umfasst 83 Wörter. Es baut sich aus 3 Strophen auf und besteht aus 15 Versen. Weitere bekannte Gedichte des Autoren Joachim Ringelnatz sind „Abschiedsworte an Pellka“, „Afrikanisches Duell“ und „Alone“. Zum Autoren des Gedichtes „Flugzeuggedanken“ liegen auf unserem Portal abi-pur.de weitere 560 Gedichte vor.

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