Flackerschein von Paul Haller

Ich sah einer Flamme goldhaarig Flackern,
Da war’s nur ein Schein auf welligem Strom,
Mondlicht, wer weiß, aus den Bäumen geronnen,
Sonngeweb, hinter Wolken gesponnen.
 
O meine Seele, was quält dich der Tag?
Warst doch aus Feuer zur Flamme geboren,
Wurdest ein Flackerschein,
Weitab von der Sonne verloren.
 
Freu dich, der Abend sinkt.
10 
Goldene Decken breiten sich linde.
11 
Schlummer, kühl mir das Haupt,
12 
Dem weinenden Kinde.
Arbeitsblatt zum Gedicht
PDF (23.9 KB)

Details zum Gedicht „Flackerschein“

Autor
Paul Haller
Anzahl Strophen
3
Anzahl Verse
12
Anzahl Wörter
67
Entstehungsjahr
nach 1898
Epoche
Naturalismus

Gedicht-Analyse

Paul Haller ist der Autor des Gedichtes „Flackerschein“. 1882 wurde Haller in Rein bei Brugg geboren. Das Gedicht ist in der Zeit von 1898 bis 1920 entstanden. Der Erscheinungsort ist Aarau. Eine Zuordnung des Gedichtes zur Epoche Naturalismus kann auf Grund der Entstehungszeit des Gedichtes bzw. der Lebensdaten des Autors vorgenommen werden. Bei Haller handelt es sich um einen typischen Vertreter der genannten Epoche. Das Gedicht besteht aus 12 Versen mit insgesamt 3 Strophen und umfasst dabei 67 Worte. Paul Haller ist auch der Autor für Gedichte wie „Abend“, „Abseits (Haller)“ und „Adie Wält“. Auf abi-pur.de liegen zum Autor des Gedichtes „Flackerschein“ weitere 65 Gedichte vor.

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