Abend von Paul Haller

Rosig leuchtend, tief befriedend
Tritt der Abend zu der Welt;
Holder Jüngling, der der müden
Sanft den Schlummerbecher hält.
 
Seufzend streckt sie noch die Glieder,
Und das Auge stürzt ihr zu.
Abend, Gast aus Himmelsauen,
Wie erbarmend mild bist du!
 
Bringst Erlösung dem Gebundnen,
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Und Erfüllung dem, der glaubt;
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Legst auch mir der heil’gen Hände
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Frommen Segen auf das Haupt.

Details zum Gedicht „Abend“

Autor
Paul Haller
Anzahl Verse
3
Anzahl Zeilen
12
Anzahl Wörter
61
Entstehungsjahr
nach 1898
Epoche
Naturalismus,
Moderne,
Expressionismus

Gedicht-Analyse

Der Autor des Gedichtes „Abend“ ist Paul Haller. Im Jahr 1882 wurde Haller in Rein bei Brugg geboren. Das Gedicht ist in der Zeit von 1898 bis 1920 entstanden. Der Erscheinungsort ist Aarau. Eine Zuordnung des Gedichtes zu den Epochen Naturalismus, Moderne, Expressionismus, Avantgarde / Dadaismus oder Literatur der Weimarer Republik / Neue Sachlichkeit kann auf Grund er Entstehungszeit des Gedichtes bzw. der Lebensdaten des Autoren vorgenommen werden. Die Richtigkeit der Epochen sollte vor Verwendung geprüft werden. Die Zuordnung der Epochen ist ausschließlich auf zeitlicher Ebene geschehen. Da es keine starren zeitlichen Grenzen bei der Epochenbestimmung gibt, können hierbei Fehler entstehen. Das vorliegende Gedicht umfasst 61 Wörter. Es baut sich aus 3 Versen auf und besteht aus 12 Zeilen. Weitere Werke des Dichters Paul Haller sind „An die strahlende Sonne“, „An eine Sängerin“ und „Augen“. Zum Autoren des Gedichtes „Abend“ haben wir auf abi-pur.de weitere 65 Gedichte veröffentlicht.

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