Einladungen von Joachim Ringelnatz

Es ist so herrlich, keine Zeit zu haben,
Mit seinem Werkzeug ganz allein zu tun.
Ich will nicht bei sein, wenn sie X. begraben.
Der kann sich freun, von ihnen auszuruhn.
 
Da habe ich ein Bild gemalt,
Nicht halb so gut, wie ich’s erträumte.
Wird’s nie bezahlt, mir hat es reich bezahlt,
Was ich an Zank und Neiderei versäumte.
 
Ein tiefer Himmel über dunklen Häusern
10 
Blinkt aus Milliarden hellen Pünktchen „Ja!“
11 
Wo ist mein Nachthemd? – Bin ich etwa da,
12 
Um zu Gelangweilten mich auszuäußern.
Arbeitsblatt zum Gedicht
PDF (23.9 KB)

Details zum Gedicht „Einladungen“

Anzahl Strophen
3
Anzahl Verse
12
Anzahl Wörter
86
Entstehungsjahr
1928
Epoche
Moderne,
Expressionismus

Gedicht-Analyse

Der Autor des Gedichtes „Einladungen“ ist Joachim Ringelnatz. Der Autor Joachim Ringelnatz wurde 1883 in Wurzen geboren. Das Gedicht ist im Jahr 1928 entstanden. Der Erscheinungsort ist Berlin. Das Gedicht lässt sich an Hand der Entstehungszeit des Gedichtes bzw. von den Lebensdaten des Autors her den Epochen Moderne oder Expressionismus zuordnen. Ringelnatz ist ein typischer Vertreter der genannten Epochen. Das Gedicht besteht aus 12 Versen mit insgesamt 3 Strophen und umfasst dabei 86 Worte. Die Gedichte „Abschiedsworte an Pellka“, „Afrikanisches Duell“ und „Alone“ sind weitere Werke des Autors Joachim Ringelnatz. Auf abi-pur.de liegen zum Autor des Gedichtes „Einladungen“ weitere 560 Gedichte vor.

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