Die Verlassene an die Quelle von Carl Streckfuß

Felsentochter, die du mit holdem Kosen
Durch die Wiesen dich schlängelst, und der Ufer
Mannigfaches Gebild so hell zurückstrahlst,
Liebliche Quelle!
 
Wenn ich sehnend zu dir herab mich neige,
Strahlt mir deutlich mein Bild aus dir entgegen,
Doch kaum weich’ ich, so ist das hell gestrahlte
Wieder verschwunden.
 
Soll ich hassen dich oder lieben? hassen
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Sollt’ ich, Flüchtige dich, doch wider Willen
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Lauscht mein Sehnen dir noch — du gleichst dem Jüngling.
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Der mich verlassen.

Details zum Gedicht „Die Verlassene an die Quelle“

Anzahl Strophen
3
Anzahl Verse
12
Anzahl Wörter
74
Entstehungsjahr
1804
Epoche
Klassik,
Romantik

Gedicht-Analyse

Carl Streckfuß ist der Autor des Gedichtes „Die Verlassene an die Quelle“. Im Jahr 1778 wurde Streckfuß in Gera geboren. Im Jahr 1804 ist das Gedicht entstanden. Wien ist der Erscheinungsort des Textes. Auf Grund der Entstehungszeit des Gedichtes bzw. der Lebensdaten des Autoren kann der Text den Epochen Klassik oder Romantik zugeordnet werden. Bei Verwendung der Angaben zur Epoche, prüfe bitte die Richtigkeit der Zurodnung. Die Auswahl der Epochen ist ausschließlich auf zeitlicher Ebene geschehen und muss daher nicht unbedingt richtig sein. Das vorliegende Gedicht umfasst 74 Wörter. Es baut sich aus 3 Strophen auf und besteht aus 12 Versen. Weitere bekannte Gedichte des Autoren Carl Streckfuß sind „An Maria del Caro“, „An Nadine“ und „An die Kronprinzessin von Preußen“. Zum Autoren des Gedichtes „Die Verlassene an die Quelle“ haben wir auf abi-pur.de weitere 50 Gedichte veröffentlicht.

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