Beruf von Carl Streckfuß

Ein irrer Wohllaut schwamm um meine Ohren,
Doch fesselt’ er das Herz mit seinen Tönen.
Irr flattert’ um mich her der Reiz des Schönen,
Doch schien, was mich umgab, mir neu geboren.
 
Ich sprach, in schauerliche Lust verloren:
Was willst du von mir, mächtig kühnes Sehnen?
Wo ist die Kraft, den Willen zu versöhnen?
Und was, o Wille, hast du dir erkoren?
 
Da war’s, als ob die Worte mir erklangen:
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Den irren Laut sollst du zum Einklang binden,
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Die irren Reize zur Gestalt vereinen.
 
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Dahin will dich dein ew’ges Sehnen drängen,
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Dort wird sein rechtes Ziel der Wille finden,
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Und Kraft wird in dem Willen dir erscheinen.

Details zum Gedicht „Beruf“

Anzahl Strophen
4
Anzahl Verse
14
Anzahl Wörter
109
Entstehungsjahr
1804
Epoche
Klassik,
Romantik

Gedicht-Analyse

Der Autor des Gedichtes „Beruf“ ist Carl Streckfuß. 1778 wurde Streckfuß in Gera geboren. Entstanden ist das Gedicht im Jahr 1804. Der Erscheinungsort ist Wien. Eine Zuordnung des Gedichtes zu den Epochen Klassik oder Romantik kann auf Grund er Entstehungszeit des Gedichtes bzw. der Lebensdaten des Autoren vorgenommen werden. Die Zuordnung der Epochen ist ausschließlich auf zeitlicher Basis geschehen. Bitte überprüfe unbedingt die Richtigkeit der Angaben bei Verwendung. Das Gedicht besteht aus 14 Versen mit insgesamt 4 Strophen und umfasst dabei 109 Worte. Weitere bekannte Gedichte des Autoren Carl Streckfuß sind „Das Leben, ein Räthsel“, „Das Riesenkind“ und „Der Blumenkranz“. Zum Autoren des Gedichtes „Beruf“ haben wir auf abi-pur.de weitere 50 Gedichte veröffentlicht.

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