An Maria del Caro von Carl Streckfuß

Kamst du vom Himmel, schöne Luftgestalt?
Bist du aus lichtem Aethersduft gewoben?
Du strebst zurück — dein Auge blickt nach oben,
Es eilt dein Fuss — die Harmonie verhallt,
 
O fliehe nicht! Mit magischer Gewalt
Hast du zum Himmel jedes Herz erhoben,
Der schweren Erde Massen sind zerstoben,
Von goldnen Wolken ist der Sinn umwallt.
 
Der Vorhang fällt — die süssen Wunder schwinden,
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Der Traum entflieht — erwachend staunt der Blick,
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Und schwerer wird der Geist das Leben finden;
 
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Doch ewig bleibt uns deine Spur zurück.
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Die Bürde, die du selber uns gegeben,
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Hilft sie uns tragen und versüßt das Leben.

Details zum Gedicht „An Maria del Caro“

Anzahl Verse
4
Anzahl Zeilen
14
Anzahl Wörter
97
Entstehungsjahr
1804
Epoche
Klassik,
Romantik

Gedicht-Analyse

Das Gedicht „An Maria del Caro“ stammt aus der Feder des Autoren bzw. Lyrikers Carl Streckfuß. Geboren wurde Streckfuß im Jahr 1778 in Gera. Im Jahr 1804 ist das Gedicht entstanden. Erscheinungsort des Textes ist Wien. Anhand der Entstehungszeit des Gedichtes bzw. von den Lebensdaten des Autoren her kann der Text den Epochen Klassik oder Romantik zugeordnet werden. Die Zuordnung der Epochen ist ausschließlich auf zeitlicher Basis geschehen. Bitte überprüfe unbedingt die Richtigkeit der Angaben bei Verwendung. Das vorliegende Gedicht umfasst 97 Wörter. Es baut sich aus 4 Versen auf und besteht aus 14 Zeilen. Carl Streckfuß ist auch der Autor für Gedichte wie „Das Riesenkind“, „Der Blumenkranz“ und „Der Garten“. Auf abi-pur.de liegen zum Autoren des Gedichtes „An Maria del Caro“ weitere 50 Gedichte vor.

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