Amberg von Joachim Ringelnatz

Ich möchte ein Hecht sein,
Recht bissig und schlecht sein,
Unter Wasser und stumm
In der Vils in der Pfalz.
Das Wasser dort hat kein Salz.
Die im Trüben fischen,
Würden mich bald erwischen.
Sie würden mich haun
Und spicken und kochen
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Und mir dann vertraun,
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Mich essen, verdaun,
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Und nach Jahren und Wochen
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Würde ich heilig gesprochen.
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Man würde mich preisen.
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Kein Gasthof zur Linken und keiner zur Rechten,
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Ein mittlerer würde dann nach mir heißen:
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„Gasthof zum Hechten“.

Details zum Gedicht „Amberg“

Anzahl Verse
1
Anzahl Zeilen
17
Anzahl Wörter
80
Entstehungsjahr
1934
Epoche
Exilliteratur

Gedicht-Analyse

Joachim Ringelnatz ist der Autor des Gedichtes „Amberg“. Ringelnatz wurde im Jahr 1883 in Wurzen geboren. Im Jahr 1934 ist das Gedicht entstanden. Der Erscheinungsort ist Berlin. Die Entstehungszeit des Gedichtes bzw. die Lebensdaten des Autoren lassen eine Zuordnung zur Epoche Exilliteratur zu. Prüfe bitte vor Verwendung die Angaben zur Epoche auf Richtigkeit. Die Zuordnung der Epoche ist auf zeitlicher Ebene geschehen. Da sich Literaturepochen zeitlich überschneiden, ist eine reine zeitliche Zuordnung häufig mit Fehlern behaftet. Das vorliegende Gedicht umfasst 80 Wörter. Es baut sich aus nur einem Vers auf und besteht aus 17 Zeilen. Joachim Ringelnatz ist auch der Autor für Gedichte wie „Alone“, „Alte Winkelmauer“ und „Alter Mann spricht junges Mädchen an“. Zum Autoren des Gedichtes „Amberg“ haben wir auf abi-pur.de weitere 560 Gedichte veröffentlicht.

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