Die Berufung von Rainer Maria Rilke

Da aber als in sein Versteck der Hohe,
sofort Erkennbare: der Engel, trat
aufrecht, der lautere und lichterlohe,
da tat er allen Anspruch ab und bat,
 
bleiben zu dürfen, der von seinen Reisen
innen verwirrte Kaufmann, der er war;
er hatte nie gelesen und nun gar
ein solches Wort, zu viel für einen Weisen.
 
Der Engel aber, herrisch, wies und wies
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ihm, was geschrieben stand auf seinem Blatte,
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und gab nicht nach und wollte wieder: lies.
 
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Da las er: so, daß sich der Engel bog,
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und war schon einer, der gelesen hatte
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und konnte und gehorchte und vollzog.
Arbeitsblatt zum Gedicht
PDF (24 KB)

Details zum Gedicht „Die Berufung“

Anzahl Strophen
4
Anzahl Verse
14
Anzahl Wörter
98
Entstehungsjahr
1918
Epoche
Moderne

Gedicht-Analyse

Der Autor des Gedichtes „Die Berufung“ ist Rainer Maria Rilke. Im Jahr 1875 wurde Rilke in Prag geboren. Im Jahr 1918 ist das Gedicht entstanden. Leipzig ist der Erscheinungsort des Textes. Auf Grund der Entstehungszeit des Gedichtes bzw. der Lebensdaten des Autors kann der Text der Epoche Moderne zugeordnet werden. Der Schriftsteller Rilke ist ein typischer Vertreter der genannten Epoche. Das Gedicht besteht aus 14 Versen mit insgesamt 4 Strophen und umfasst dabei 98 Worte. Der Dichter Rainer Maria Rilke ist auch der Autor für Gedichte wie „Abend“, „Abend“ und „Abend“. Auf abi-pur.de liegen zum Autor des Gedichtes „Die Berufung“ weitere 337 Gedichte vor.

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