Der Steinochs von Christian Morgenstern

Der Steinochs schüttelt stumm sein Haupt,
daß jeder seine Kraft ihm glaubt.
Er spießt dich plötzlich auf sein Horn
und bohrt von hinten dich bis vorn.
Weh!
 
Der Steinochs lebt von Berg zu Berg,
vor ihm wird, was da wandelt, Zwerg.
Er nährt sich meist - und das ist neu -
von menschlicher Gehirne Heu.
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Weh!
 
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Der Steinochs ist kein Tier, das stirbt,
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dieweil sein Fleisch niemals verdirbt.
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Denn wir sind Staub, doch er ist Stein!
14 
Du möchtest wohl auch Steinochs sein?
15 
He?
Arbeitsblatt zum Gedicht
PDF (24 KB)

Details zum Gedicht „Der Steinochs“

Anzahl Strophen
3
Anzahl Verse
15
Anzahl Wörter
83
Entstehungsjahr
nach 1887
Epoche
Moderne

Gedicht-Analyse

Bei dem vorliegenden Text handelt es sich um das Gedicht „Der Steinochs“ des Autors Christian Morgenstern. Im Jahr 1871 wurde Morgenstern in München geboren. Zwischen den Jahren 1887 und 1914 ist das Gedicht entstanden. Der Erscheinungsort ist Zürich. Auf Grund der Entstehungszeit des Gedichtes bzw. der Lebensdaten des Autors kann der Text der Epoche Moderne zugeordnet werden. Der Schriftsteller Morgenstern ist ein typischer Vertreter der genannten Epoche. Das Gedicht besteht aus 15 Versen mit insgesamt 3 Strophen und umfasst dabei 83 Worte. Christian Morgenstern ist auch der Autor für Gedichte wie „Das Auge der Maus“, „Das Böhmische Dorf“ und „Das Fest des Wüstlings“. Zum Autor des Gedichtes „Der Steinochs“ haben wir auf abi-pur.de weitere 189 Gedichte veröffentlicht.

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