Das Felsenmeer bei Sundwich von Heinrich Kämpchen

Bizarr und seltsam bist du, Felsenmeer,
Dem Wandrer, der sich dein Gebild betrachtet. –
Als ob Giganten Fangball hier gespielt,
Als ob Zyklopen das Gestein verstreuet
Aus Riesenfäusten – also lagern Block
Und Grat in wirrer Wildnis durcheinander. –
Hier Kluft und Spalt, und dort barock Getürme
Mit schroffen Zacken – plötzlich wieder dann
Ein jäher Schacht, von Farren überdeckt,
10 
Tiefschneidend in den Schoß der Mutter Erde. –
11 
So durcheinander, fabelhaft grotesk,
12 
Durchwogt, o Felsenmeer, den grünen Wald
13 
Dein Steingeflute – und dazwischen dräut
14 
Die Teufelsschlucht mit ihrem Höllenschrecken. –
Arbeitsblatt zum Gedicht
PDF (24.2 KB)

Details zum Gedicht „Das Felsenmeer bei Sundwich“

Anzahl Strophen
1
Anzahl Verse
14
Anzahl Wörter
83
Entstehungsjahr
1909
Epoche
Moderne

Gedicht-Analyse

Heinrich Kämpchen ist der Autor des Gedichtes „Das Felsenmeer bei Sundwich“. 1847 wurde Kämpchen in Altendorf an der Ruhr geboren. 1909 ist das Gedicht entstanden. Der Erscheinungsort ist Bochum. Die Entstehungszeit des Gedichtes bzw. die Lebensdaten des Autors lassen eine Zuordnung zur Epoche Moderne zu. Die Richtigkeit der Epoche sollte vor Verwendung geprüft werden. Die Zuordnung der Epoche ist ausschließlich auf zeitlicher Ebene geschehen. Da es keine starren zeitlichen Grenzen bei der Epochenbestimmung gibt, können hierbei Fehler entstehen. Das Gedicht besteht aus 14 Versen mit nur einer Strophe und umfasst dabei 83 Worte. Weitere Werke des Dichters Heinrich Kämpchen sind „Abendläuten“, „Altendorf“ und „Am Gemündener Maar“. Zum Autor des Gedichtes „Das Felsenmeer bei Sundwich“ haben wir auf abi-pur.de weitere 165 Gedichte veröffentlicht.

Daten werden aufbereitet

+ Wie analysiere ich ein Gedicht?

Weitere Gedichte des Autors Heinrich Kämpchen (Infos zum Autor)

Zum Autor Heinrich Kämpchen sind auf abi-pur.de 165 Dokumente veröffentlicht. Alle Gedichte finden sich auf der Übersichtsseite des Autors.