Abend am Rhein von Heinrich Kämpchen

Zu Biebrich war’s, am schönen Rhein,
Wir saßen, eine Gruppe klein,
Bei Fruchteis und beim Römer Wein. –
 
O wundersüße, holde Rast!
Enthoben aller Müh’ und Hast,
Im Sonnengold, im Abendglast. –
 
Dazu so manches liebe Wort
Von schönen Lippen hier und dort,
Im Herzen tönend fort und fort. –
 
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Die Luft so weich, der Tag so lind,
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Vom Taunus kam ein leichter Wind,
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Nur ach – die Zeit rann zu geschwind. –
 
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Wie wär’ das Leben doch so schön,
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Käm’ nicht beim innigsten Versteh’n
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Das trübe: Auseinandergeh’n. –

Details zum Gedicht „Abend am Rhein“

Anzahl Verse
5
Anzahl Zeilen
15
Anzahl Wörter
86
Entstehungsjahr
1909
Epoche
Moderne

Gedicht-Analyse

Bei dem vorliegenden Text handelt es sich um das Gedicht „Abend am Rhein“ des Autoren Heinrich Kämpchen. 1847 wurde Kämpchen in Altendorf an der Ruhr geboren. Die Entstehungszeit des Gedichtes geht auf das Jahr 1909 zurück. Erschienen ist der Text in Bochum. Von der Entstehungszeit des Gedichtes bzw. von den Lebensdaten des Autoren her lässt sich das Gedicht der Epoche Moderne zuordnen. Vor Verwendung der Angaben zur Epoche, prüfe bitte die Richtigkeit. Die Zuordnung der Epoche ist ausschließlich auf zeitlicher Ebene geschehen und daher anfällig für Fehler. Das vorliegende Gedicht umfasst 86 Wörter. Es baut sich aus 5 Versen auf und besteht aus 15 Zeilen. Heinrich Kämpchen ist auch der Autor für Gedichte wie „Am Weinfelder Maar“, „Am goldenen Sonntag“ und „An Annette von Droste-Hülshoff“. Zum Autoren des Gedichtes „Abend am Rhein“ haben wir auf abi-pur.de weitere 165 Gedichte veröffentlicht.

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