Wie grausam sind die Eltern von Robert Burns

Wie grausam sind die Eltern,
Die nur, für Goldes Schein,
Dem dummen, reichen Tölpel,
Des Glück der Tochter weih’n!
Da bleibt dem armen Kinde
Nur eine harte Wahl:
Den Vater lassen, oder
Zu nehmen den Gemahl.
 
Der Falke folgt der Taube,
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Die zitternd vor ihm flieht,
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Die ihre einz’ge Rettung
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In ihrem Fluge sieht;
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Doch bald erlahmt der Flügel,
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Der sie nicht länger hält,
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Und flehend sie zu Füßen
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Dem harten Falkner fällt. –
Arbeitsblatt zum Gedicht
PDF (24.1 KB)

Details zum Gedicht „Wie grausam sind die Eltern“

Autor
Robert Burns
Anzahl Strophen
2
Anzahl Verse
16
Anzahl Wörter
75
Entstehungsjahr
1795
Epoche
Klassik

Gedicht-Analyse

Robert Burns ist der Autor des Gedichtes „Wie grausam sind die Eltern“. Geboren wurde Burns im Jahr 1759 in Alloway (Ayrshire). 1795 ist das Gedicht entstanden. In Berlin ist der Text erschienen. Eine Zuordnung des Gedichtes zur Epoche Klassik kann auf Grund der Entstehungszeit des Gedichtes bzw. der Lebensdaten des Autors vorgenommen werden. Die Richtigkeit der Epoche sollte vor Verwendung geprüft werden. Die Zuordnung der Epoche ist ausschließlich auf zeitlicher Ebene geschehen. Da es keine starren zeitlichen Grenzen bei der Epochenbestimmung gibt, können hierbei Fehler entstehen. Das Gedicht besteht aus 16 Versen mit insgesamt 2 Strophen und umfasst dabei 75 Worte. Weitere Werke des Dichters Robert Burns sind „Beß und ihr Spinnrad“, „Da liegt der Hund begraben“ und „Das Auge voll Thränen“. Auf abi-pur.de liegen zum Autor des Gedichtes „Wie grausam sind die Eltern“ weitere 101 Gedichte vor.

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