Das Auge voll Thränen von Robert Burns

Das Auge voll Thränen, das Herz voller Weh,
Nur Schmerz, keine Freude, wohin ich auch seh’;
Verlassen und einsam – den Freund ich verlor
Und die Stimme des Trostes klingt nie in mein Ohr.
 
O Lieb’, Du hast Wonnen – tief hab’ ich geliebt!
O Lieb’, Du hast Schmerzen, die tief mich betrübt,
Nun will mir verbluten das Herz in der Brust,
Es ist sich des baldigen Endes bewußt.
 
O, wär’ ich doch dort, wo die Blumen mir blüh’n,
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Am murmelnden Bach mit den Ufern so grün;
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Dort ist ja mein Schatz und dort seh’ ich ihn geh’n –
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Würd’ bald mir vom Auge wegküssen die Thrän’.

Details zum Gedicht „Das Auge voll Thränen“

Autor
Robert Burns
Anzahl Verse
3
Anzahl Zeilen
12
Anzahl Wörter
106
Entstehungsjahr
1794
Epoche
Klassik

Gedicht-Analyse

Der Autor des Gedichtes „Das Auge voll Thränen“ ist Robert Burns. 1759 wurde Burns in Alloway (Ayrshire) geboren. 1794 ist das Gedicht entstanden. Der Erscheinungsort ist Berlin. Das Gedicht lässt sich an Hand der Entstehungszeit des Gedichtes bzw. von den Lebensdaten des Autoren her der Epoche Klassik zuordnen. Bei Verwendung der Angaben zur Epoche, prüfe bitte die Richtigkeit der Zurodnung. Die Auswahl der Epoche ist ausschließlich auf zeitlicher Ebene geschehen und muss daher nicht unbedingt richtig sein. Das 106 Wörter umfassende Gedicht besteht aus 12 Zeilen mit insgesamt 3 Versen. Weitere bekannte Gedichte des Autoren Robert Burns sind „An Herrn Cunningham“, „An Mary im Himmel“ und „An die Waldlerche“. Auf abi-pur.de liegen zum Autoren des Gedichtes „Das Auge voll Thränen“ weitere 101 Gedichte vor.

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