An einen Kuß von Robert Burns

Feuchtes Siegel sanfter Triebe
Künft’gen Glückes Vorgenuß,
Süßes Band der jungen Liebe,
Herzensblümlein, Mädchenkuß.
 
Sprechend Schweigen, stumm Erklären,
Feuerquell und Kindlichkeit,
Bittend Schmeicheln, keusch’ Gewähren,
Morgenroth der schönsten Zeit.
 
Und, bei’m Abschied, frohes Klagen,
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Wenn die feuchte Lippe bebt,
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O, kein Wort kann schöner sagen,
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Was im Menschenherzen lebt!

Details zum Gedicht „An einen Kuß“

Autor
Robert Burns
Anzahl Verse
3
Anzahl Zeilen
12
Anzahl Wörter
51
Entstehungsjahr
1788
Epoche
Aufklärung,
Empfindsamkeit,
Sturm & Drang

Gedicht-Analyse

Robert Burns ist der Autor des Gedichtes „An einen Kuß“. 1759 wurde Burns in Alloway (Ayrshire) geboren. Das Gedicht ist im Jahr 1788 entstanden. Erschienen ist der Text in Berlin. Die Entstehungszeit des Gedichtes bzw. die Lebensdaten des Autoren lassen eine Zuordnung zu den Epochen Aufklärung, Empfindsamkeit, Sturm & Drang oder Klassik zu. Bei Verwendung der Angaben zur Epoche, prüfe bitte die Richtigkeit der Zurodnung. Die Auswahl der Epochen ist ausschließlich auf zeitlicher Ebene geschehen und muss daher nicht unbedingt richtig sein. Das 51 Wörter umfassende Gedicht besteht aus 12 Zeilen mit insgesamt 3 Versen. Der Dichter Robert Burns ist auch der Autor für Gedichte wie „Dein Wohlsein, meine schöne Maid!“, „Der Hochland-Bursche“ und „Der Nebel hangt traurig“. Zum Autoren des Gedichtes „An einen Kuß“ haben wir auf abi-pur.de weitere 101 Gedichte veröffentlicht.

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