An die Waldlerche von Robert Burns

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O, liebes Vöglein, nicht entweich’,
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Verlaß nicht deinen schwanken Zweig;
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Ein armes Herz kommt thränenreich
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Dein klagend Lied zu hören.
 
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Noch einmal diesen süßen Ton!
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Ich merke auf, behalt’ ihn schon,
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Vielleicht wird sie gerührt davon
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Und wird mich dann erhören.
 
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Sag, war dein Liebchen falsch gesinnt,
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So leicht und wechselnd wie der Wind?
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Ach, solche Klagetöne sind
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Umsonst nicht ausgesprochen.
 
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Du sprichst von Schmerzen, tief und schwer,
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Von einem Leben, freudeleer;
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Hab’ Mitleid, Vöglein, nun nicht mehr –
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Sonst ist mein Herz gebrochen.

Details zum Gedicht „An die Waldlerche“

Autor
Robert Burns
Anzahl Verse
4
Anzahl Zeilen
16
Anzahl Wörter
83
Entstehungsjahr
1795
Epoche
Klassik

Gedicht-Analyse

Das Gedicht „An die Waldlerche“ stammt aus der Feder des Autoren bzw. Lyrikers Robert Burns. Im Jahr 1759 wurde Burns in Alloway (Ayrshire) geboren. Entstanden ist das Gedicht im Jahr 1795. In Berlin ist der Text erschienen. Auf Grund der Entstehungszeit des Gedichtes bzw. der Lebensdaten des Autoren kann der Text der Epoche Klassik zugeordnet werden. Vor Verwendung der Angaben zur Epoche, prüfe bitte die Richtigkeit. Die Zuordnung der Epoche ist ausschließlich auf zeitlicher Ebene geschehen und daher anfällig für Fehler. Das Gedicht besteht aus 16 Zeilen mit insgesamt 4 Versen und umfasst dabei 83 Worte. Weitere Werke des Dichters Robert Burns sind „Dein Wohlsein, meine schöne Maid!“, „Der Hochland-Bursche“ und „Der Nebel hangt traurig“. Auf abi-pur.de liegen zum Autoren des Gedichtes „An die Waldlerche“ weitere 101 Gedichte vor.

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