Potemkin von Heinrich Kämpchen

Wie hat das Herz mir im Leibe gelacht,
Als ich die Kunde vernommen,
Daß das Zarenschiff als Rebellenschiff
Ins Meer hinaus ist geschwommen. –
 
Daß nach langem Drucke der Wagemut
Die Herzen der Russen erfaßte,
Daß mit lustigem Blähen die Flagge rot
Hoch oben flattert vom Maste. –
 
Daß der Sklave endlich die Kette bricht
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Und daß er das Schwert will schwingen –
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Glück auf, „Potemkin”, Rebellenschiff,
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Du warst der erste im Ringen!
Arbeitsblatt zum Gedicht
PDF (23.8 KB)

Details zum Gedicht „Potemkin“

Anzahl Strophen
3
Anzahl Verse
12
Anzahl Wörter
70
Entstehungsjahr
1909
Epoche
Moderne

Gedicht-Analyse

Das Gedicht „Potemkin“ stammt aus der Feder des Autors bzw. Lyrikers Heinrich Kämpchen. Geboren wurde Kämpchen im Jahr 1847 in Altendorf an der Ruhr. Das Gedicht ist im Jahr 1909 entstanden. Bochum ist der Erscheinungsort des Textes. Die Entstehungszeit des Gedichtes bzw. die Lebensdaten des Autors lassen eine Zuordnung zur Epoche Moderne zu. Prüfe bitte vor Verwendung die Angaben zur Epoche auf Richtigkeit. Die Zuordnung der Epoche ist auf zeitlicher Ebene geschehen. Da sich Literaturepochen zeitlich überschneiden, ist eine reine zeitliche Zuordnung häufig mit Fehlern behaftet. Das Gedicht besteht aus 12 Versen mit insgesamt 3 Strophen und umfasst dabei 70 Worte. Weitere Werke des Dichters Heinrich Kämpchen sind „Am Weinfelder Maar“, „Am goldenen Sonntag“ und „An Annette von Droste-Hülshoff“. Zum Autor des Gedichtes „Potemkin“ haben wir auf abi-pur.de weitere 165 Gedichte veröffentlicht.

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