Sonett 127 von Francesco Petrarca

Amor und ich, wir sehn mit süßem Grauen
Nach ihr, als solche, die ein Wunder sehen;
Sie lächelt, ihre Silberlaute wehen,
Und sich nur gleicht sie, und nicht andern Frauen.
 
Aus schöner Ruh der stillen Augenbrauen
Quillt Licht und Gluth, wie aus des Himmels Höhen,
Und wer sich will zu reiner Lieb’ erhöhen,
Wünscht dieß nur und kein andres Licht zu schauen.
 
Wie herrlich ist’s, wenn sie gleich einer Blume
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Im Grase sitzt — wenn sie in grünen Matten
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Des weißen Busens warme Lilien kühlet?
 
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Wie lieblich, wenn in Lenzes Heiligthume
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Sie einsam sinnend wallt in holden Schatten,
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Und kräuselnd mit dem Gold der Locken spielet?
Arbeitsblatt zum Gedicht
PDF (24.1 KB)

Details zum Gedicht „Sonett 127“

Anzahl Strophen
4
Anzahl Verse
14
Anzahl Wörter
106
Entstehungsjahr
nach 1320
Epoche
Spätmittelalter

Gedicht-Analyse

Bei dem vorliegenden Text handelt es sich um das Gedicht „Sonett 127“ des Autors Francesco Petrarca. Petrarca wurde im Jahr 1304 in Arezzo geboren. Im Zeitraum zwischen 1320 und 1374 ist das Gedicht entstanden. In Wien ist der Text erschienen. Von der Entstehungszeit des Gedichtes bzw. von den Lebensdaten des Autors her lässt sich das Gedicht der Epoche Spätmittelalter zuordnen. Bitte überprüfe unbedingt die Richtigkeit der Angaben zur Epoche bei Verwendung. Die Zuordnung der Epoche ist ausschließlich auf zeitlicher Ebene geschehen. Das 106 Wörter umfassende Gedicht besteht aus 14 Versen mit insgesamt 4 Strophen. Weitere Werke des Dichters Francesco Petrarca sind „Sonett 12“, „Sonett 125“ und „Sonett 131“. Zum Autor des Gedichtes „Sonett 127“ liegen auf unserem Portal abi-pur.de weitere 41 Gedichte vor.

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