Käuzlein von Theodor Storm

Da sitzt der Kauz im Ulmenbaum,
Und heult und heult im Ulmenbaum.
Die Welt hat für uns beide Raum!
Was heult der Kauz im Ulmenbaum
Von Sterben und von Sterben?
 
Und über’n Weg die Nachtigall,
Genüber pfeift die Nachtigall.
O weh, die Lieb’ ist gangen all!
Was pfeift so süß die Nachtigall
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Von Liebe und von Liebe?
 
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Zur Rechten hell ein Liebeslied,
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Zur Linken grell ein Sterbelied!
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Ach, bleibt denn nichts, wenn Liebe schied,
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Denn nichts, als nur ein Sterbelied
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Kaum wegbreit noch hinüber?

Details zum Gedicht „Käuzlein“

Anzahl Strophen
3
Anzahl Verse
15
Anzahl Wörter
85
Entstehungsjahr
nach 1833
Epoche
Realismus

Gedicht-Analyse

Bei dem vorliegenden Text handelt es sich um das Gedicht „Käuzlein“ des Autoren Theodor Storm. Der Autor Theodor Storm wurde 1817 in Husum geboren. Das Gedicht ist in der Zeit von 1833 bis 1888 entstanden. Erschienen ist der Text in Berlin. Die Entstehungszeit des Gedichtes bzw. die Lebensdaten des Autoren lassen eine Zuordnung zur Epoche Realismus zu. Storm ist ein typischer Vertreter der genannten Epoche. Das 85 Wörter umfassende Gedicht besteht aus 15 Versen mit insgesamt 3 Strophen. Die Gedichte „Die Stadt“, „Juli“ und „Knecht Ruprecht“ sind weitere Werke des Autoren Theodor Storm. Zum Autoren des Gedichtes „Käuzlein“ haben wir auf abi-pur.de weitere 131 Gedichte veröffentlicht.

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