Weihnachtslied von Theodor Storm

Vom Himmel in die tiefsten Klüfte
Ein milder Stern herniederlacht;
Vom Tannenwalde steigen Düfte
Und hauchen durch die Winterlüfte,
Und kerzenhelle wird die Nacht.
 
Mir ist das Herz so froh erschrocken,
Das ist die liebe Weihnachtszeit!
Ich höre fernher Kirchenglocken
Mich lieblich heimathlich verlocken
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In märchenstille Herrlichkeit.
 
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Ein frommer Zauber hält mich wieder,
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Anbetend, staunend muß ich stehn;
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Es sinkt auf meine Augenlider
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Ein goldner Kindertraum hernieder,
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Ich fühl’s, ein Wunder ist geschehn.

Details zum Gedicht „Weihnachtslied“

Anzahl Strophen
3
Anzahl Verse
15
Anzahl Wörter
74
Entstehungsjahr
1845
Epoche
Realismus

Gedicht-Analyse

Der Autor des Gedichtes „Weihnachtslied“ ist Theodor Storm. Storm wurde im Jahr 1817 in Husum geboren. Entstanden ist das Gedicht im Jahr 1845. Erscheinungsort des Textes ist Berlin. Anhand der Entstehungszeit des Gedichtes bzw. von den Lebensdaten des Autoren her kann der Text der Epoche Realismus zugeordnet werden. Der Schriftsteller Storm ist ein typischer Vertreter der genannten Epoche. Das 74 Wörter umfassende Gedicht besteht aus 15 Versen mit insgesamt 3 Strophen. Weitere Werke des Dichters Theodor Storm sind „Abschied“, „Abseits“ und „Bettlerliebe“. Zum Autoren des Gedichtes „Weihnachtslied“ haben wir auf abi-pur.de weitere 131 Gedichte veröffentlicht.

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