An die Entfernte von Johann Wolfgang von Goethe

So hab’ ich wirklich dich verloren?
Bist du, o Schöne, mir entflohn?
Noch klingt in den gewohnten Ohren
Ein jedes Wort, ein jeder Ton.
 
So wie des Wandrers Blick am Morgen
Vergebens in die Lüfte dringt,
Wenn, in dem blauen Raum verborgen,
Hoch über ihm die Lerche singt:
 
So dringet ängstlich hin und wieder
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Durch Feld und Busch und Wald mein Blick;
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Dich rufen alle meine Lieder;
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O komm, Geliebte, mir zurück!

Details zum Gedicht „An die Entfernte“

Anzahl Verse
3
Anzahl Zeilen
12
Anzahl Wörter
72
Entstehungsjahr
1788
Epoche
Sturm & Drang,
Klassik

Gedicht-Analyse

Bei dem vorliegenden Text handelt es sich um das Gedicht „An die Entfernte“ des Autoren Johann Wolfgang von Goethe. Geboren wurde Goethe im Jahr 1749 in Frankfurt am Main. Das Gedicht ist im Jahr 1788 entstanden. Die Entstehungszeit des Gedichtes bzw. die Lebensdaten des Autoren lassen eine Zuordnung zu den Epochen Sturm & Drang oder Klassik zu. Bei dem Schriftsteller Goethe handelt es sich um einen typischen Vertreter der genannten Epochen. Das vorliegende Gedicht umfasst 72 Wörter. Es baut sich aus 3 Versen auf und besteht aus 12 Zeilen. Der Dichter Johann Wolfgang von Goethe ist auch der Autor für Gedichte wie „An die Günstigen“, „An einen jungen Prahler“ und „An meine Lieder“. Zum Autoren des Gedichtes „An die Entfernte“ liegen auf unserem Portal abi-pur.de weitere 1610 Gedichte vor.

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