An die Günstigen von Johann Wolfgang von Goethe

Dichter lieben nicht zu schweigen,
Wollen sich der Menge zeigen.
Lob und Tadel muß ja seyn!
Niemand beichtet gern in Prosa;
Doch vertraun wir oft sub Rosa
In der Musen stillem Hain.
 
Was ich irrte, was ich strebte,
Was ich litt und was ich lebte,
Sind hier Blumen nur im Strauß;
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Und das Alter wie die Jugend,
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Und der Fehler wie die Tugend
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Nimmt sich gut in Liedern aus.

Details zum Gedicht „An die Günstigen“

Anzahl Verse
2
Anzahl Zeilen
12
Anzahl Wörter
69
Entstehungsjahr
1800
Epoche
Sturm & Drang,
Klassik

Gedicht-Analyse

Bei dem vorliegenden Text handelt es sich um das Gedicht „An die Günstigen“ des Autoren Johann Wolfgang von Goethe. Im Jahr 1749 wurde Goethe in Frankfurt am Main geboren. 1800 ist das Gedicht entstanden. Der Erscheinungsort ist Berlin. Eine Zuordnung des Gedichtes zu den Epochen Sturm & Drang oder Klassik kann auf Grund er Entstehungszeit des Gedichtes bzw. der Lebensdaten des Autoren vorgenommen werden. Bei Goethe handelt es sich um einen typischen Vertreter der genannten Epochen. Das vorliegende Gedicht umfasst 69 Wörter. Es baut sich aus 2 Versen auf und besteht aus 12 Zeilen. Johann Wolfgang von Goethe ist auch der Autor für Gedichte wie „An Annetten“, „An Belinden“ und „An Lida“. Zum Autoren des Gedichtes „An die Günstigen“ haben wir auf abi-pur.de weitere 1610 Gedichte veröffentlicht.

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