Geständnis von Otfried Krzyzanowski

Ich hasse vor allen Dingen den Tod
Und will mich töten.
Dies letzte, verzweifelte Wagen
Ist mir bis heute geblieben.
 
Wo fährst du hin, verfahrener Sinn
Auf polterndem Wagen?
Es müßte in Scham jetzt erröten
Die Wange mir, könnte ich lieben.
 
Man wirft sich in die Arme des Tods
10 
Noch immer am besten.
11 
Den Bettel den Bettlern lassen.
12 
Den Tod im Sturze noch hassen!
Arbeitsblatt zum Gedicht
PDF (23.8 KB)

Details zum Gedicht „Geständnis“

Anzahl Strophen
3
Anzahl Verse
12
Anzahl Wörter
64
Entstehungsjahr
nach 1902
Epoche
Moderne,
Expressionismus,
Avantgarde / Dadaismus

Gedicht-Analyse

Otfried Krzyzanowski ist der Autor des Gedichtes „Geständnis“. Krzyzanowski wurde im Jahr 1886 in Starnberg geboren. In der Zeit von 1902 bis 1918 ist das Gedicht entstanden. Der Erscheinungsort ist Leipzig. Anhand der Entstehungszeit des Gedichtes bzw. von den Lebensdaten des Autors her kann der Text den Epochen Moderne, Expressionismus oder Avantgarde / Dadaismus zugeordnet werden. Prüfe bitte vor Verwendung die Angaben zur Epoche auf Richtigkeit. Die Zuordnung der Epochen ist auf zeitlicher Ebene geschehen. Da sich Literaturepochen zeitlich überschneiden, ist eine reine zeitliche Zuordnung häufig mit Fehlern behaftet. Das Gedicht besteht aus 12 Versen mit insgesamt 3 Strophen und umfasst dabei 64 Worte. Weitere bekannte Gedichte des Autors Otfried Krzyzanowski sind „Abend“, „Abschied“ und „Aristogeiton“. Zum Autor des Gedichtes „Geständnis“ haben wir auf abi-pur.de weitere 37 Gedichte veröffentlicht.

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Weitere Gedichte des Autors Otfried Krzyzanowski (Infos zum Autor)

Zum Autor Otfried Krzyzanowski sind auf abi-pur.de 37 Dokumente veröffentlicht. Alle Gedichte finden sich auf der Übersichtsseite des Autors.