Ballade von Otfried Krzyzanowski

Ein geschändeter Leichnam
Erschlagen im Walde.
 
Seinen Feinden wehe zu tun
Hat keiner verstanden wie er.
 
Nacht war’s und einsam der Weg,
Da horcht er: Sie lauern ihm auf.
 
Narrheit ist Betteln, ist Angst,
Verlangt es die Wölfe nach Blut.
 
Tauch auf! Es enttauchte der Furcht
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Seine Seele und lachte der Kälte.
 
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Enttaucht! Wie lüsternen Grimms
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Er nach seinem Dolche griff!
 
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Ein geschändeter Leichnam
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Erschlagen im Walde.

Details zum Gedicht „Ballade“

Anzahl Strophen
7
Anzahl Verse
14
Anzahl Wörter
68
Entstehungsjahr
nach 1902
Epoche
Moderne,
Expressionismus,
Avantgarde / Dadaismus

Gedicht-Analyse

Otfried Krzyzanowski ist der Autor des Gedichtes „Ballade“. Krzyzanowski wurde im Jahr 1886 in Starnberg geboren. Das Gedicht ist in der Zeit von 1902 bis 1918 entstanden. Erscheinungsort des Textes ist Leipzig. Auf Grund der Entstehungszeit des Gedichtes bzw. der Lebensdaten des Autoren kann der Text den Epochen Moderne, Expressionismus oder Avantgarde / Dadaismus zugeordnet werden. Bei Verwendung der Angaben zur Epoche, prüfe bitte die Richtigkeit der Zurodnung. Die Auswahl der Epochen ist ausschließlich auf zeitlicher Ebene geschehen und muss daher nicht unbedingt richtig sein. Das 68 Wörter umfassende Gedicht besteht aus 14 Versen mit insgesamt 7 Strophen. Otfried Krzyzanowski ist auch der Autor für Gedichte wie „Bekenntnis“, „Cantate“ und „Der Einsame“. Auf abi-pur.de liegen zum Autoren des Gedichtes „Ballade“ weitere 37 Gedichte vor.

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