Ästhetik des Kriegs von Otfried Krzyzanowski

Nur der erschaut die schönen Berge wirklich,
Der keine Zeit hat, sie zu bewundern.
Die Soldaten im Süden, nicht die Touristen sehn
Die Dolomiten am besten.
 
Denn die Natur, ob sie schön oder grausam sei:
Für unsre leere Zeit ist sie nicht gemacht.
Und wirklich sieht den Krieg nur einer, der irgendwie
Keine Zeit für ihn hat.
 
Der Soldat vielleicht, wenn er daheim
10 
Bei seinem Weibe ruht.

Details zum Gedicht „Ästhetik des Kriegs“

Anzahl Verse
3
Anzahl Zeilen
10
Anzahl Wörter
67
Entstehungsjahr
nach 1902
Epoche
Moderne,
Expressionismus,
Avantgarde / Dadaismus

Gedicht-Analyse

Bei dem vorliegenden Text handelt es sich um das Gedicht „Ästhetik des Kriegs“ des Autoren Otfried Krzyzanowski. 1886 wurde Krzyzanowski in Starnberg geboren. In der Zeit von 1902 bis 1918 ist das Gedicht entstanden. Der Erscheinungsort ist Leipzig. Von der Entstehungszeit des Gedichtes bzw. von den Lebensdaten des Autoren her lässt sich das Gedicht den Epochen Moderne, Expressionismus oder Avantgarde / Dadaismus zuordnen. Die Richtigkeit der Epochen sollte vor Verwendung geprüft werden. Die Zuordnung der Epochen ist ausschließlich auf zeitlicher Ebene geschehen. Da es keine starren zeitlichen Grenzen bei der Epochenbestimmung gibt, können hierbei Fehler entstehen. Das 67 Wörter umfassende Gedicht besteht aus 10 Zeilen mit insgesamt 3 Versen. Die Gedichte „Aristogeiton“, „Ballade“ und „Bekenntnis“ sind weitere Werke des Autoren Otfried Krzyzanowski. Zum Autoren des Gedichtes „Ästhetik des Kriegs“ haben wir auf abi-pur.de weitere 37 Gedichte veröffentlicht.

Weitere Gedichte des Autoren Otfried Krzyzanowski (Infos zum Autor)

Zum Autoren Otfried Krzyzanowski sind auf abi-pur.de 37 Dokumente veröffentlicht. Alle Gedichte findest auf der Übersichtsseite des Autoren.