Die Stunde schlägt von Robert Burns

Die Stunde schlägt, das Boot legt an;
Du gehst, Du Liebling meiner Brust;
O, daß ich’s noch ertragen kann!
Das Schicksal ruft und fort du mußt. –
Oft starr’ ich in die Brandung wohl,
Und ruf’ ihr zu des Herzens Qual:
„Hier scholl das letzte Lebewohl,
Dort sah ich sie zum letzten Mal!“
 
Am stillen Ufer, abgehärmt,
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Ruf’ ich hinaus wohl in die See,
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Von wilden Möven rings umschwärmt,
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Dieweil ich stets nach Westen seh’:
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O, glücklich bist du Indierland,
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Das meine Nancy birgt in sich;
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O, ruf’ mir zu, du schönes Land,
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Ob sie auch manchmal denkt an mich! –
Arbeitsblatt zum Gedicht
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Details zum Gedicht „Die Stunde schlägt“

Autor
Robert Burns
Anzahl Strophen
2
Anzahl Verse
16
Anzahl Wörter
100
Entstehungsjahr
1793
Epoche
Klassik

Gedicht-Analyse

Robert Burns ist der Autor des Gedichtes „Die Stunde schlägt“. Burns wurde im Jahr 1759 in Alloway (Ayrshire) geboren. Das Gedicht ist im Jahr 1793 entstanden. In Berlin ist der Text erschienen. Von der Entstehungszeit des Gedichtes bzw. von den Lebensdaten des Autors her lässt sich das Gedicht der Epoche Klassik zuordnen. Vor Verwendung der Angaben zur Epoche, prüfe bitte die Richtigkeit. Die Zuordnung der Epoche ist ausschließlich auf zeitlicher Ebene geschehen und daher anfällig für Fehler. Das Gedicht besteht aus 16 Versen mit insgesamt 2 Strophen und umfasst dabei 100 Worte. Weitere bekannte Gedichte des Autors Robert Burns sind „Das Auge voll Thränen“, „Das süße Liebchen“ und „Daß das Weib sich nicht beklage“. Zum Autor des Gedichtes „Die Stunde schlägt“ haben wir auf abi-pur.de weitere 101 Gedichte veröffentlicht.

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