Lied von Hermann Lingg

Immer leiser wird mein Schlummer,
Nur wie Schleier liegt mein Kummer
Zitternd über mir.
Oft im Traume hör' ich dich
Rufen draus vor meiner Tür,
Niemand wacht und öffnet dir;
Ich erwache' und weine bitterlich.
 
Ja, ich werde sterben müssen,
Eine Andre wirst du küssen,
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Wenn ich bleich und kalt.
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Eh' die Maienlüfte wehen,
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Eh' die Drossel singt im Wald:
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Willst du mich noch einmal sehen,
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Komm', o komme bald!

Details zum Gedicht „Lied“

Anzahl Strophen
2
Anzahl Verse
14
Anzahl Wörter
70
Entstehungsjahr
1820 - 1905
Epoche
Biedermeier,
Junges Deutschland & Vormärz,
Realismus

Gedicht-Analyse

Bei dem vorliegenden Text handelt es sich um das Gedicht „Lied“ des Autoren Hermann Lingg. Lingg wurde im Jahr 1820 in Lindau am Bodensee geboren. Im Zeitraum zwischen 1836 und 1905 ist das Gedicht entstanden. Die Entstehungszeit des Gedichtes bzw. die Lebensdaten des Autoren lassen eine Zuordnung zu den Epochen Biedermeier, Junges Deutschland & Vormärz, Realismus, Naturalismus oder Moderne zu. Bei Verwendung der Angaben zur Epoche, prüfe bitte die Richtigkeit der Zurodnung. Die Auswahl der Epochen ist ausschließlich auf zeitlicher Ebene geschehen und muss daher nicht unbedingt richtig sein. Das vorliegende Gedicht umfasst 70 Wörter. Es baut sich aus 2 Strophen auf und besteht aus 14 Versen. Der Dichter Hermann Lingg ist auch der Autor für Gedichte wie „Passionsblume“, „Die Mumie“ und „Der schwarze Tod“. Zum Autoren des Gedichtes „Lied“ liegen auf unserem Portal abi-pur.de weitere 20 Gedichte vor.

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