Kleines Glück von Hermann Lingg

Sie geht in aller Frühe,
Noch eh die Dämmrung schwand,
Den Weg zur Tagesmühe
Im ärmlichen Gewand.
Die dunklen Nebel feuchten
Noch in der Straße dicht,
Sonst sähe man beleuchten
Ein Lächeln ihr Gesicht.
Die Götter mögen wissen,
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Warum sie heimlich lacht
11 
Es weiß es nur das Kissen,
12 
Was ihr geträumt heut Nacht.

Details zum Gedicht „Kleines Glück“

Anzahl Strophen
1
Anzahl Verse
12
Anzahl Wörter
53
Entstehungsjahr
1820 - 1905
Epoche
Biedermeier,
Junges Deutschland & Vormärz,
Realismus

Gedicht-Analyse

Bei dem vorliegenden Text handelt es sich um das Gedicht „Kleines Glück“ des Autoren Hermann Lingg. 1820 wurde Lingg in Lindau am Bodensee geboren. In der Zeit von 1836 bis 1905 ist das Gedicht entstanden. Von der Entstehungszeit des Gedichtes bzw. von den Lebensdaten des Autoren her lässt sich das Gedicht den Epochen Biedermeier, Junges Deutschland & Vormärz, Realismus, Naturalismus oder Moderne zuordnen. Die Zuordnung der Epochen ist ausschließlich auf zeitlicher Basis geschehen. Bitte überprüfe unbedingt die Richtigkeit der Angaben bei Verwendung. Das Gedicht besteht aus 12 Versen mit nur einer Strophe und umfasst dabei 53 Worte. Weitere bekannte Gedichte des Autoren Hermann Lingg sind „Vergilbte Blätter“, „Als wie ein Frühling mich entzückte“ und „Wenn etwas in dir leise spricht“. Zum Autoren des Gedichtes „Kleines Glück“ liegen auf unserem Portal abi-pur.de weitere 20 Gedichte vor.

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