Ad notam von Klabund

Nachts bis drei Uhr
im Café wichtig tun und dösen,
wenn ich eure Fratzen seh,
wünsch ich mir den Bösen.
 
Und ihr schnüffelt
und ihr grunzt mit gefurchten Mienen
über eure Pseudokunst,
die der Mond beschienen.
 
Doch die Kunst lebt nur besonnt,
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läßt sich nicht beriechen,
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und sie zeigt die Hinterfront
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dem Melangeniechen.
 
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Arbeit, Arbeit, still gewagt,
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die Moral vom Liede,
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wenn sie euch auch nicht behagt:
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Songez au solide!

Details zum Gedicht „Ad notam“

Autor
Klabund
Anzahl Verse
4
Anzahl Zeilen
16
Anzahl Wörter
70
Entstehungsjahr
1927
Epoche
Literatur der Weimarer Republik / Neue Sachlichkeit

Gedicht-Analyse

Der Autor des Gedichtes „Ad notam“ ist Klabund. 1890 wurde Klabund in Crossen an der Oder geboren. Im Jahr 1927 ist das Gedicht entstanden. Erscheinungsort des Textes ist Berlin. Von der Entstehungszeit des Gedichtes bzw. von den Lebensdaten des Autoren her lässt sich das Gedicht der Epoche Literatur der Weimarer Republik / Neue Sachlichkeit zuordnen. Prüfe bitte vor Verwendung die Angaben zur Epoche auf Richtigkeit. Die Zuordnung der Epoche ist auf zeitlicher Ebene geschehen. Da sich Literaturepochen zeitlich überschneiden, ist eine reine zeitliche Zuordnung häufig mit Fehlern behaftet. Das Gedicht besteht aus 16 Zeilen mit insgesamt 4 Versen und umfasst dabei 70 Worte. Weitere Werke des Dichters Klabund sind „Baumblüte in Werder“, „Bauz“ und „Berliner Ballade“. Auf abi-pur.de liegen zum Autoren des Gedichtes „Ad notam“ weitere 139 Gedichte vor.

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