Von silbernen Mondesflittern von Marie Eugenie Delle Grazie

Von silbernen Mondesflittern
Durchleuchtet träumt das Meer,
Die Lüfte beben und zittern
So heiß und traumesschwer.
 
Aufsteigt aus des Gartens Tiefe
Der blüh’nden Magnolien Duft —
Ein Hauch, betäubend, als schliefe
Darin des Südens Luft;
 
Der Liebe beklemmender Schauer,
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Die schwüle Narkose der Lust,
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Und süß gebundene Trauer
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Einer stummen Menschenbrust....
 
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Könnt’ ich euch Sprache verleihen,
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Ihr schimmernden Kelche, ihr,
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Ihr würdet vor Sehnsucht aufschreien,
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Vor Wonne schluchzen, gleich mir!
Arbeitsblatt zum Gedicht
PDF (24.3 KB)

Details zum Gedicht „Von silbernen Mondesflittern“

Anzahl Strophen
4
Anzahl Verse
16
Anzahl Wörter
70
Entstehungsjahr
1892
Epoche
Realismus

Gedicht-Analyse

Marie Eugenie Delle Grazie ist die Autorin des Gedichtes „Von silbernen Mondesflittern“. Im Jahr 1864 wurde Delle Grazie in Weißkirchen (Bela Crkva) geboren. 1892 ist das Gedicht entstanden. Der Erscheinungsort ist Leipzig. Die Entstehungszeit des Gedichtes bzw. die Lebensdaten der Autorin lassen eine Zuordnung zur Epoche Realismus zu. Bei Delle Grazie handelt es sich um eine typische Vertreterin der genannten Epoche. Das vorliegende Gedicht umfasst 70 Wörter. Es baut sich aus 4 Strophen auf und besteht aus 16 Versen. Weitere Werke der Dichterin Marie Eugenie Delle Grazie sind „Beatrice Cenci“, „Campo Santo“ und „Capri, Capri, könnt’ ich je vergessen“. Zur Autorin des Gedichtes „Von silbernen Mondesflittern“ haben wir auf abi-pur.de weitere 71 Gedichte veröffentlicht.

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