Abschied von Marie Eugenie Delle Grazie

Vollmondnacht! Von allen Hügeln
Nieselt’s silberblau in’s Meer,
Auf des Südwind’s trägen Flügeln
Schwimmt’s narkotisch zu mir her –
Vollmondnacht!
 
Wund mein Herz .... der Wogen Rauschen
Scheucht die Ruh’ von meinem Pfühl –
Wie’s mich lockt, hinabzulauschen,
In die Nacht, so ahnungsschwül –
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Wund mein Herz ....
 
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Sieh’, da winkt es aus den Fluthen,
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Geisterhaft – Neapel’s Bild!
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Meine Seel’ fühl’ ich verbluten
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Und mein Herz pocht heiß und wild –
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Sieh’, da winkt’s!
 
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Und Vineta’s muß ich denken,
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Ach! und jedes Augenblick’s,
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Da ich fern’ werd’ dein gedenken,
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Du Vineta meines Glück’s –
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Meines Glück’s!

Details zum Gedicht „Abschied“

Anzahl Verse
4
Anzahl Zeilen
20
Anzahl Wörter
100
Entstehungsjahr
1892
Epoche
Naturalismus,
Moderne

Gedicht-Analyse

Bei dem vorliegenden Text handelt es sich um das Gedicht „Abschied“ der Autorin Marie Eugenie Delle Grazie. Die Autorin Marie Eugenie Delle Grazie wurde 1864 in Weißkirchen (Bela Crkva) geboren. Entstanden ist das Gedicht im Jahr 1892. Der Erscheinungsort ist Leipzig. Die Entstehungszeit des Gedichtes bzw. die Lebensdaten der Autorin lassen eine Zuordnung zu den Epochen Naturalismus oder Moderne zu. Bitte überprüfe unbedingt die Richtigkeit der Angaben zur Epoche bei Verwendung. Die Zuordnung der Epochen ist ausschließlich auf zeitlicher Ebene geschehen. Das 100 Wörter umfassende Gedicht besteht aus 20 Zeilen mit insgesamt 4 Versen. Die Gedichte „Addio“, „Addio a Capri“ und „Apoll vom Belvedere“ sind weitere Werke der Autorin Marie Eugenie Delle Grazie. Auf abi-pur.de liegen zur Autorin des Gedichtes „Abschied“ weitere 71 Gedichte vor.

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