An die Baroninn von Mettingh geborne von Castell von Susanne von Bandemer

Durch die allmächtige Magie
Durch die der Thrazier den Orkus einst bezwungen,
Hast du mit Äols-Harfen-Melodie
Den Himmel mir ins Herz gesungen.
Verloren in dein süßes Spiel
Womit die Hand den Flügel schnell belebte,
Lauscht ich dem Silberton der in die Saiten bebte –
Ganz aufgelöst im mächtigsten Gefühl
Bey deinem göttlichen Gesang
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Der, schmelzend, kühn, stark, wirbelnd durch die Kehle
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Von einer zweyten Phylomele –
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In aller Herzen drang.
 
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Und Wonne, die ein Gott mir in den Busen goß,
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Durchzittert mich bey deinen Zaubertönen:
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Ich sah und fühlte nicht des Lebens bunte Sçenen
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Die Thräne fühlt’ ich nur, die dir zur Ehre floß.

Details zum Gedicht „An die Baroninn von Mettingh geborne von Castell“

Anzahl Verse
2
Anzahl Zeilen
16
Anzahl Wörter
102
Entstehungsjahr
1802
Epoche
Klassik,
Romantik

Gedicht-Analyse

Das Gedicht „An die Baroninn von Mettingh geborne von Castell“ stammt aus der Feder der Autorin bzw. Lyrikerin Susanne von Bandemer. 1751 wurde Bandemer in Berlin geboren. Entstanden ist das Gedicht im Jahr 1802. Erschienen ist der Text in Berlin. Die Entstehungszeit des Gedichtes bzw. die Lebensdaten der Autorin lassen eine Zuordnung zu den Epochen Klassik oder Romantik zu. Vor Verwendung der Angaben zur Epoche, prüfe bitte die Richtigkeit. Die Zuordnung der Epochen ist ausschließlich auf zeitlicher Ebene geschehen und daher anfällig für Fehler. Das Gedicht besteht aus 16 Zeilen mit insgesamt 2 Versen und umfasst dabei 102 Worte. Weitere Werke der Dichterin Susanne von Bandemer sind „An * * * bey der Übersendung einer Haarlocke“, „An Elise Reichsgräfin zu S * * * L * * *“ und „An Elisen“. Zur Autorin des Gedichtes „An die Baroninn von Mettingh geborne von Castell“ haben wir auf abi-pur.de weitere 86 Gedichte veröffentlicht.

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